120. Stiftungsfest e.v. K.St.V. Nassovia im KV zu Gießen

Zusammen mit dem VOxxx Christian Porzelt und Bernhard Schweizer Nm-W! chargierte der VOP Michael Baumann beim 120. Stiftungsfest e.v. K.St.V. Nassovia im KV zu Gießen am 5. Juni 2015. Trotz nicht allzu großer Aktivitas wurde der Kommers zum runden Fest voller Elan gefeiert. Der Vorort ist immer wieder gerne in der siebentgrößten Stadt Hessens zu Besuch!

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143. Stiftungsfest K.St.V. Alamannia Tübingen

Zum 143.-jährigen Bestehen des K.St.V. Alamannia Tübingen stattete der Vorort einen Besuch zum Festkommers ab, welcher im benachbarten Weilheim geschlagen wurde. Unter der souveränen Leitung des Hohen Seniors Axel Gschwind erlebten wir eine gefüllte und sangeskräftige Corona, die von den Gastchargierten des AV Albertus Magnus, dem K.St.V. Rechberg sowie dem KAV Rheno-Nicaria Stuttgart unterstützt wurden. Die Festrede des Oberbürgermeisters von Ravensburg, Kb Daniel Rapp Al! erläuterte u.a. die Chancen und Möglichkeiten des Engagements in Politik und Gesellschaft und legte die Vielseitigkeit seines Amtes als Oberbürgermeister dar. Nach Abschluss des Kommerses konnten die letzten Minuten des Deutschlandspiels gegen Ghana verfolgt werden, bevor die Rückfahrt zur Alamannenburg angetreten wurde. Hier wurde uns die Möglichkeit geboten, unsere Farbenstrophen vom Turm der Burg in den klaren Nachthimmel erschallen zu lassen. Bei guten Gesprächen mit Aktiven und Alten Herren der Alamannia ließen wir den Abend würdig verklingen.

Tübingen

 

138. Stiftungsfest AV Gothia Hannover

Mit einem festlichen Kommers feierte der Akademische Verein Gothia am 14. Juni 2014 sein nunmehr 138.-jähriges Bestehen. Unter der Leitung des Hohen Seniors Niklas Siwczak samt seinen Conchargierten Malte Woltmann und Christian Steinwedel wurde ein feucht-fröhlicher Abend begangen, an dessen Spitze die Reception und Promotion einiger Neumitglieder und Gothen stand. Besonders gefreut hat darüber hinaus die Aufnahme von Bb Florian Schlesak Wk! als B-Philister in den AV Gothia. Der Hochschulseelsorger der Leibniz Universität Hannover erläuterte in seiner ausgedehnten Festrede u.a. die Notwendigkeit des christlichen Engagements in verschiedenen Gruppierungen und verwies dabei insbersondere auf die Situation in der heutigen Zeit.

Nach Ende des Kommerses erhallte die kräftige Stimme eines Kartellbruders des AV Glückauf-Salia zu Clausthal mit dem traditionellen Clausthaler Mitternachtsschrei die Räume des Gothenhauses, darauf folgte das Steigerlied samt zahlreicher Fakultätsstrophen. Im Anschluss hieran begann der fidule Teil des Abends, welcher bei guten Gesprächen und weiteren Bieren bis in die späte Nacht andauerte. Wir wünschen dem AV Gothia alles Gute für die Zukunft!

Gothenkommers

Frische Burschen, würd’ge Pater, und manch liebes Mägdelein!

All die Genannten waren natürlich auch zugegen, als eine weitere Tochter der Germania, der KStV Ravensberg, am Folgetag mit einem festlichen Kommers sein 95. Stiftungsfest feierte. Im ungewohnten, aber dafür sehr urigen Ambiente des Münsteraner Freilichtmuseums war noch eine große Gruppe Chargierter vom Vorabend dabei, um das Wochenende abzurunden. Die Bedeutung der „Generalprobe zum 100.“ unterstrich dabei die Anwesenheit von vier aktiven Gründungsverbindungen des KV sowie neun Chargierten aus den Vorortskorporationen aus Aachen.

Der KStV Ravensberg läutete dabei mit dem Festredner, Farbenbruder Christoph Wüllner, Chefredakteur des Münster!-Magazins, bereits das KV-Jahresthema 2015 ein, das „Multimediale Gesellschaft“ lauten wird. Die Festrede behandelte die Krise der Printmedien im Internetzeitalter und ihre Ursachen sowie Möglichkeiten, ihr sachgerecht zu begegnen. Sicherlich sind damit schon einige wichtige Anstöße gegeben, die es sich 2015 zu behandeln lohnt.

Die lebendige Aktivitas unterstrich mit dem Kommers und den Aufnahmen von engagierten Neofüxen den ausgesprochen guten Weg, auf dem sie sich aktuell wie alle anderen Münsteraner KV-Korporationen befindet. Es wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und das Kreuzviertel unterhalten.

Sed nun ultimam: Am 14.06. sind wir wieder in Münster, dann feiert der KStV Franko-Silesia-Breslau et Eresburg sein 93. Stiftungsfest und es heißt „Wer noch nie ins Aug‘ geschauet, münsterischen Mägdelein!“, ad quintam usque ad ultimam!

Wenn Lambertis weiße Streben, glitzern in des Mondes Strahl!

Ganz so alt wie die im Münsterlied besungene Kirche ist der Gründungsverein KStV Germania Münster noch nicht, doch bringt er es mit 150 Jahren schon auf ein beachtliches Alter mit einer enorm bewegten Geschichte. Dieses von zahlreichen Neugründungen anderer Vereine, Vorortszeiten im Kriege und anderen Umständen geprägte Stück Verbandsgeschichte zu beleuchten, hatte der Vorortspräsident schon in der hochwertigen Festschrift zum runden Jubiläum die Gelegenheit. Deshalb blieb Zeit für Anderes: Ganz im Sinne des Anstoßes des Markomannen-Seniors in der Woche zuvor startete der Festkommers schon auf dem Germanenhaus, von dem aus es mit einem großen Chargenumzug zum Friedenssaal im historischen Rathaus der Stadt Münster ging. Die öffentliche Wirkung war offensichtlich gut und positiv, wenn man die staunenden Blicke der Schaulustigen betrachtete. Wir hoffen, bald noch Fotos für eine Galerie zur Verfügung gestellt zu bekommen, um davon ein Bild vermitteln zu können.

Der Festkommers brachte dann einen neuen Aspekt in die Europa-Diskussion im KV ein: Festredner Kb Dr. Gerhard Cromme Gm!, Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG, nutzte seine außerordentliche wirtschaftliche Expertise, um die Bedeutung der EU für den Kontinent hervorzuheben. Dazu nutzte er die Einfache „Gleichung“, dass mehr Länder in die EU rein als raus wollen, was sicherlich ein gutes Bild darstellt. Der hohe Senior Kb Sargon Yigit sah daraufhin seine bzw. unsere Generation gefordert, sich verstärkt für dieses Projekt zu engagieren.

Außerdem brachte der Kommers einen Generationenumbruch mit sich: Zwei Neofüxe mit weiteren Consemestern werden in Zukunft versuchen, in die großen Fußstapfen zu treten, die 10 philistrierte Jung-AHAH hinterlassen. Germania scheint dafür nach diesem Fest aber sehr gut aufgestellt.

Zu guter Letzt sei noch auf den Widerhall in der örtlichen Tageszeitung, den Westfälischen Nachrichten, verwiesen: http://www.wn.de/Muenster/1581734-150-Jahre-Katholischer-Studentenverein-Germania-Muenster-Festkommers-mit-Fahnen-und-Degen. Wir können also mit attraktivem Programm unsere Idee nach außen tragen und sollten dies auch tun!

Liebe Frau Suevia, Du bist schon 110 Jahre alt…

So oder so ähnlich begann die Prinzipienrede des hohen Seniors der Suevia auf dem Kommers zum 110. Stiftungsfest im festlich geschmückten Kellersaal des Suevenhauses. In launischer Weise trug er anhand von zahlreichen Anekdoten aus dem Aktivenleben vor, inwiefern die alte Dame Suevia die Aktiven dazu bringt, die Prinzipien Religion, Wissenschaft und Freundschaft zu leben. Allen Anekdoten war es gemein, dass sie zum Schmunzeln, Lachen oder Nachdenken anregten.

Einmal mehr behandelte die Festrede eines Kommerses unser Jahresthema Europa. Dieses Mal nutzte Kb Johannes Dohmes Sv! den Vorabend der Europawahl dazu, aus seiner langen Diplomaten-Erfahrung als Botschafter in Dänemark heraus die Kernpunkte der politischen Einigung Europas herauszustellen, vor deren Hintergrund man die aktuelle Lage immer bewerten muss.

Schließlich endete ein weiterer festlicher Abend mit typisch kölscher Frohnatur auf dem Suevenhaus und der Vorort freute sich über zwei weitere Zusagen für Besuche zum 110. Stiftungsfest des KStV Wiking Aachen im Juli.

Alter Giebel Zickzackreihe, frischer Jugendübermut!

Nur sechs Tage später zog die 1901 gleichzeitig von Germania abgespaltene Zwillingsschwester KStV Markomannia mit ihrem traditionell auf dem Haus veranstalteten und exzellent besuchten Stiftungsfest nach. Der Vorort erlebte einen Kommers, der sich bereits mit einigen interessanten Themen rund um den KV und das Jahresthema befasste. So hob der hohe Senior Kb Stefan Wittenberg in seiner Prinzipienrede die Bedeutung von aktiver Werbung und dem offensiven Entgegentreten von Vorurteilen gegenüber unseren Korporationen hervor. Der Vorort ergänzte in seinem Grußwort den Aspekt, dass wir uns als KV das Selbstbewusstsein erlauben dürfen, diese allmählich hinter uns zu lassen. In der Festrede befasste sich Kb Dr. Wolfgang Löhr in lebhaftem Vortragsstil mit den Auswirkungen des 1. Weltkriegs auf den KV und wie sich dadurch dessen Sicht auf das europäische Miteinander veränderte. Beispielhaft wurden dazu missverstandene Strophentexte aus dem klassischen studentischen Liedgut zur Veranschaulichung herangezogen. Wir durften also einen gelungenen Auftakt erleben für das sicherlich wichtigste Münsteraner Fest in diesem Semester.

Liebe Stadt im Lindenkranze, roter Erde schönster Zier!

Mit dem 113. Stiftungsfest des KStV Cimbria im KV zu Münster begannen für das Vorortspräsidium die Münster-Wochen mit 4 Stiftungsfesten in 3 Wochen, die wir alle besuchen konnten. Die erste Tochter der Germania machte dabei ihrem Ruf als ausgesprochen feierfreudige Korporation alle Ehre und begeisterte mit unterhaltsamem Kommers und Fidulitas. Der Philistersenior konnte dabei die aktuell sehr große Aktivitas besonders für ihre gute Vernetzung im Verband loben, die durch zahlreiche Chargenabordnungen sichtbar wurde. Der Vorort nahm die Möglichkeit zum Gegenbesuch für eine Aktivenfahrt der Cimbria im Jahr 2012 sehr gerne wahr und freut sich über weitere Münsteraner Besuche zu den kommenden Großereignissen in Aachen.

München, Stadt am Isarstrande, Bayernlandes schönste Zier

Um das 148. Stiftungsfest der 1866 gegründeten und damit ältesten Münchener KV-Korporation Ottonia zu besuchen, machte sich eine Abordnung des Vorortes am 23. Mai auf den Weg in die Hauptstadt Bayerns. Mit einem Kommers im Ottonensaal der OASE begangen die Kartellbrüder in festlicher Atmosphäre ihr Stiftungsfest, bei dem nebst Aktiven zahlreiche Alte Herren anwesend waren. Besonders gefreut hat die Chargieraktivität aller Korporationen der OASE – auch ein Vertreter des inaktiven K.St.V. Saxonia fand sich in den Reihen der Chargierten. Ebenfalls zu Gast war der Senior der Münchener-Kartellvereine, ein Vertreter e.v. K.S.St.V Alemannia München. Zudem waren die Kartellbrüder der Isaria aus Freising angereist, um dem K.St.V. Ottonia zu ihrem Fest zu gratulieren.

Mit einigen Receptionen und Promotionen legten die Ottonen den Grundstein für ein gesundes Aktivenleben in den nächsten Jahren, aus dem bei diesem Kommers zwei ihrer Bundesbrüder enthoben und in den Altherrenverein eingetreten sind. Wir wünschen für die nächsten Jahre eine blühende Aktivitas und freuen uns über einen Besuch in der alten Kaiserstadt Aachen!

160. Gründungsfest Askania-Burgundia Berlin

„Tradition heißt nicht, die Asche aufzubewahren, sondern die Flamme am Leben zu erhalten.“

Frei zitiert nach Thomas Morus stand der Kommers zum 160. Gründungsfest des KStV Askania-Burgundia im KV zu Berlin ebenso wie das Semesterprogramm der Berliner Kartellbrüder unter diesem Motto. Vorortspräsident Andreas Wittenberg durfte beim Kommers erleben, was es heißt, die Flamme der Tradition weiter zu tragen: Der hohe Senior Colin Frank hatte im Beisein von Chargen aus Süd, West und Ost die Ehre, insgesamt fünf Rezeptionen und Promotionen vorzunehmen und damit einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Gründungsverbindung und einzige Vertretung in der Bundeshauptstadt die Tradition des KV weiter tragen kann.

Passend dazu referierte Festredner Fb Dr. Christoph Lehmann (UV), Initiator des Berliner Volksbegehrens „Pro Reli“ für mehr Religionsunterricht an Berliner Schulen, über die Frage, ob Christen und insbesondere Katholiken in Berlin wieder einem Kirchenkampf ausgesetzt seien. Dies konnte er aus seiner langjährigen Erfahrung mit der Berliner Politik zwar verneinen, rief aber gleichzeitig den Einzelnen dazu auf, sich für die gute Sache einzusetzen, damit es nicht in Zukunft dazu käme und die langjährige Tradition aufgegeben werden müsse.

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