Thesenpapier „Ehrenamt“

Das Symposium „Europa der Generationengerechtigkeit“ anlässlich der 102. Vertreterversammlung des KV am 10. Mai 2014 hat aufgezeigt, dass ehrenamtliches Engagement auch in der Zukunft unentbehrlich sein wird, weil gerade politische Rahmenbedingungen im europäischen Kontext weder alle Lebenssituationen vor Ort abbilden können noch sollen, trotz bester Bemühungen aller Beteiligten.

Es werden Grenzsituationen mit individuellen Härten bestehen bleiben. Als katholische Akademiker und (künftige) Führungspersönlichkeiten sind wir im Umgang mit diesen Problemen besonders gefordert. Sofern sie aus strukturellen Gründen bestehen, wollen wir aus unserer fachlichen Kompetenz heraus versuchen, derartige Fehlsteuerungen zu korrigieren, z.B. durch Kontaktaufnahme zu den entsprechenden Entscheidungsträgern und Beeinflussung der politischen Willensbildung.

Ehrenamtliches Engagement ist dabei Ausdruck unseres gemeinsamen Wertekonsenses und darf nicht als selbstverständliches Korrektiv unzureichender staatlicher Regelungen fehlverstanden werden.

Um auf Dauer den ehrenamtlichen Einsatz für Betroffene sicherzustellen, bedarf es einer angemessenen Wertschätzung dieser Aktivitäten sowie positiver Beispiele z.B. in der Familie oder auch im KV, der dazu aus seinem Selbstverständnis heraus motivieren kann.

Andernfalls droht die großartige Idee vom gemeinsamen Haus Europa durch  eine gefühlte Distanz zwischen den Entscheidungsträgern und der Bevölkerung sowie durch eine unzureichende Kommunikation Schaden zu nehmen.

Manuel Backer (Sv)

Dr. Markus Wittenberg (Mk, Li)

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